Mercedes G 350 TD

Angebot an OFF-ROAD-Reisende

Seltenes Unikat zu Verkaufen

Mercedes G 350 TD Baujahr 1992 (HU 11/2011)
im untrennbaren Verbund mit der z.Zt. nicht installierten Reiseausstattung, ... sowie endloses Zubehör!


aktueller Zustand Januar 2011

reisefertiger Zustand 1994


Als erster (Turbo) Motor mit genügend Leistung im G auf den Markt gekommen (würgt im Weichsand nicht ab) ist er der letzte Motor seiner Art, mit dem man auch den entferntesten Winkel der Welt erreicht, ohne bei Motorproblemen völlig hilflos nach dem nächsten Mechatroniker schreien zu müssen.

Im Ernstfall fährt er immer noch nach den Regeln der jahrzehntelang bewährten Dieseltechnik. Kein Piezofirlefanz, keine Hochdruckpumpe "Eine für Alle", sondern jeder der 6 Zylinder kriegt seinen Druck einzeln von der Pumpe, die den Einspritzbeginn definiert. Und der Tank darf auch mal leer gefahren werden.

Als Temperatursensibelchen bekannt war der Motor sehr früh, Mercedes hat das zwar nie offen zugegeben, aber ständig Änderungen an den Ersatzteilen vorgenommen. Ich habe vorsichtshalber den aktuell verfügbaren Zylinderkopf einbauen lassen, so dass der Motor ohne jeden Zweifel bei allen Temperaturen standfest ist. Verschleisselemente wie Motor- und Getriebelager wurden immer frühzeitig erneuert.
 
Das etwas hochbeinige Aussehen liegt an den verstärkten Federn, die - Originalteile von Daimler-Benz - samt Stoßdämpfern auf 3,5 t Gesamtgewicht in1997 gewechselt wurden. Die Hängerkupplung versteht sich von selbst.

Interieur:

Sorgfältig wurde auf den Erhalt des Originalzustandes der Innenausstattung geachtet. Für Fernreisen wurde jedoch frühzeitig ein Navigationssystem installiert. Es funktioniert weltweit, bedarf jedoch einer gewissen Sorgfalt bei der Einarbeitung in die Funktionen. Dann allerdings ist es extrem nützlich. Der Ausbau ist möglich, das Armaturenbrett wurde nicht verändert.
 
Für den alltäglichen Spaß am Fahren sorgen Extras, wie E-Schiebedach, E-Fensterheber 4x, Klima, Standheizung, beheizte von innen einstellbare E- Aussenspiegel und E-Sitzheizung vorn. Nachgerüstet sind Tempomat (Zemco - das Bedienteil ist unter dem Radio) und Radio-Cassetten-CD-Kombination. Der 10-CD-Wechsler ist unter dem Fahrersitz verbaut und leicht zu erreichen. Bedienung natürlich über des Radio. Die handgefertigten Sitzbezüge aus Jeansstoff wurden nur für die Fotos angehoben, um zu zeigen, dass es nichts zu verbergen gibt.

Motorraum / Außendetails

Fast alles blieb unverändert. Lediglich die Unterdruckdose für den Tempomat und einige elektrische Leitungen kamen dazu. Kein Wunder, der Motorraum ist ab Werk schon voll.

 

Neben der Bereifung mit Mischprofil (4+Reserve) gibt es nochmals 3 gleiche Felgen mit etwas angegangenen originalreifen. Zusätzlich einen Satz Felgen mit Fuldareifen (4+ Reserve), die jedoch nicht gekröpft sind und daher über die seitliche Radabdeckung hinausstehen. Nützlich im Gelände, halten sie doch den Abstand zu manchem Hindernis. Bei nasser Straße allerdings versprüht der Dreck leider auf das ganze seitliche Fahrzeug. Der Aufsetzschutz war bereits ein Opfer des Rostes und wurde inzwischen erneuert. Zwischen dem Längsrahmen ist der Zusatztank der Fa. Woick sichtbar. Mit 72 l Fassungsvolumen erweitert er die Tankkapazität auf 167 l bei 2 cm Verlust der Bodenfreiheit. Das reicht bei zügiger Fahrweise für 1000 km. Die Füllung erfolgt über die normale Tanköffnung. Der Originaltank füllt sich rasch, für den Zusatz muss man Geduld und ca. 20 Min Zeit mitbringen. Die Nutzung der Reserve erfolgt, anders als bei Fa. Woick vorgesehen, durch Handschalter im Handschuhfach während der Fahrt. Das Umfüllen dauert ca. 60 Min. Die Tankanzeige klettert stetig. Bei Entleerung beginnt die Pumpe leise zu tickern. Zeit zum Abschalten.

Verbrauch: Zügig mit Spaß und ohne Stress ca. 16 l / 100 km. ICE-Zuschlag (immer so schnell wie es geht): 20 l /100 km. Vollständiger Spaßverzicht und Kampf um jeden Tropfen: 11.8 l / 100 km. V max. eingetragen 145 km/h, nach Wind und Dieselqualität auch mal 150-155 km/h. (GPS-Werte)

Soviel zu den Vorzügen im Alltagsgebrauch

Reiseausstattung

Definitiv ist das Reisemobil ein Zweisitzer. Umrüstungsdauer je nach gewünschtem Umfang bis zu 3 Wochenenden (Aufbau. Abbau in der Regel 2 Wochenenden). Das Fahrzeug ist bis auf einen Tag stets nutzbar.

Eine Zusammensetzung von 7 Holzmodulen im Innenraum, ein Dachträger- begehbar, volle Dachlänge- mit Dachzelt und eine Warn-Seilwinde samt passender Stoßstange lassen kaum Wünsche offen.

Der Innenraum beherbergt Wassertanks (2x60 l im Verbund), Dieselzusatztank (60 und 75 l ), Zweitbatterie, Wasserversorgung mit Pumpe, Katadynfilter und Drucktank, Engel-Kompressorkühlschrank mit Woick- Kältespeicher 33 l (nicht im Kaufpreis enthalten, da Verkauf nicht vorgesehen), ausziehbarer Küchenblock mit 2-flammigem Gaskocher und Plastik-Wanne als Spüle. Anschlüsse für Trinkwasser, Brauchwasser, Druckluft und Gas sowie Tankentlüftung Wasser. Ein kleiner Kompressor sorgt für den autarken Reifendruck-Check. Diverse Staufächer bieten Platz für Kleidung und Utensilien. Geländesicher klapperfrei verstaut im Küchenblock auch Campingtisch und 2 Campingstühle, zu entnehmen, ohne dass Teile aus der "Vorratskammer" deren Platz einnehmen und das Einpacken dann zur Qual wird. Raum für Koffer oder große Rucksäcke ist nicht vorhanden. Bei Anreise zum Fahrzeug im Flugzeug wird das Gepäck in die Stauräume entleert; Koffer, Rucksack oder Taschen sollten in die geräumige Zarges-Box auf dem Dachträger passen. Zum Fahrerraum ist noch ein Armaturenbrett zwischen den Sitzen installiert mit Überwachung der Zweitbatterie und Trennschalter, Schalter für Trinkwasserpumpe, Kompressor, Dieselpumpe und 12V - Steckdose im Küchenblock. Außerdem Zuschaltung der Scheinwerfer auf dem Dach zum Fernlicht (einzeln, 4x Hella, alle mit Suchscheinwerfern). Zwischen den Sitzen sind die Schalter und Joysticks für die Suchscheinwerfer. Auf, Ab und 270° Drehung erreichen alles, was man vom Fahrersitz aus sehen möchte.

Das gesamte Design der Innenraummodule bietet nach Montage eine glatte Oberfläche auf Höhe der Fensterunterkante, deren Belastbarkeit die Nutzung als Notbett für 2 Personen zulässt.

Was bleibt im Limousinenzustand sichtbar, wenn alles demontiert ist?

Auf dem Radlauf rechts im Heckraum 2 Schnellkupplungen Diesel, auf dem Radlauf links eine Schnellkupplung Druckluft und ein Steckkontakt Druckabschaltung Kompressor. Die Stromverbindungen verbergen sich in der Mittelkonsole hinter dem hinteren Aschenbecher.

Umbau der Limuosine zum Extrem-Offroader:

Bilder aus einem Video 1994, welches der Zahn der Zeit bereits fast zerstört hat.

 

Es beginnt mit der Entfernung der Rücksitze inklusive der Halterungen. Entnahme der Schutzmatten. Dann wird zunächst der Küchenblock positioniert. Danach "Wasserwerk", Batterie und Kühlschrankmodul. Dann wird der Sockel im Fußraum der Rücksitze verschraubt mit dem senkrechten Schott der Rücksitzunterkonstruktion. Die dortigen originalen Staufächer sind später nicht mehr zu erreichen. Der Sockel beherbergt die Dieselpumpe und den Umschalthahn für Diesel "Füllen-Leeren". Darauf stehen außen je ein Wassertank 60l und mittig ein Dieseltank, sicher eingefasst in Holzmodulen. Quer zur Fahrtrichtung liegt darüber der 75 l Dieseltank. Alle Zulauf- und Ablaufleitungen werden durch Schnellkupplungen angeschlossen. Neben der Verschraubung an der Karosse werden die beiden hinteren Blöcke mit Zurrgurten an den werkseitigen Halte-Ösen im Kofferraum fixiert. Alle Holzmodule sind untereinander mit M8-Maschinenschrauben zu einem Stück verschraubt.

 

Der Dachträger besteht aus 2 Hauptteilen und einem Verbindungsteil. Alle Teile werden auf dem Dach zusammengefügt und durch Längsträger gefestigt. Im vorderen Bereich hält eine dünne Sperrholzbeplankung die Sonneneinstrahlung und den Dreck beim Begehen ab. Hinter der Scheinwerferbatterie und dem Dreibein für die GPS- Antenne (im Limousinenbetrieb eine andere unauffällig auf dem Heckdach in Wagenfarbe) liegt links das Reserverad befestigt an seinem Originalhalter. Im Off-Road-Betrieb schont das die Hecktürscharniere und mildert das Eindringen von Staub. Rechts steht die fest verschraubte Zarges-Box. Dahinter folgt das Dachzelt. Plane kurz nach vorn schubsen, Zurrgurte lösen, Leiter zusammenstecken, Zelt aufklappen, Leiter sichern. Fertig ist der Schlafsalon nach knapp 5 Min.

Dem Luxus setzt die Dusche (!), angebracht am Dachträger, die Krone auf. Allerdings nur in unbevölkerten Gebieten, wo es auf den Sichtschutz nicht ankommt. Natürlich wird auch die Dusche aus der Druckwasseranlage gespeist. Die Wassertemperatur entspricht der Tanktemperatur.

 

Elektrik, Dusche und GPS erfordert Anschlüsse. Ohne das Dach zu löchern braucht es die individuelle Top-Lösung. Passstück für hinter Türscheibe links, Fensterheber senken, einsetzen und wieder hoch fahren. Tür bleibt dann während der Reise verriegelt (Sicherung durch Holzsteg über dem Türknopf), der Zugriff auf die Staukästen von links ist aber mit Absenken der Scheibe noch gegeben. Drei Installationsrohre beherbergen Strom, Wasser und Antenne für GPS und Funk. Die Montage ist nicht ganz einfach bei eingeschränktem Bewegungsraum, jedoch erleichtert durch Steckleisten und Schnellanschlüsse. Natürlich sind die Leitungen alle separat gesichert, eine Reihe von Schmelzsicherungen verhindert Probleme beim Verklemmen von Kabeln auf dem Dachträger.

 

Plus- und Masseverbindung sind in entsprechendem Querschnitt auf den Träger geführt, die Scheinwerfer werden über eine Sammlung von Relais direkt unter der GPS-Antenne angesteuert. Damit kommt schlagartig Licht vom Dach und nicht nur ein müdes Aufglimmen. Bei soviel Anschlussmöglichkeiten ist eine Innenbeleuchtung für das Zelt eine logische Konsequenz.

Bislang auf den Bildern nicht abgebildet ist der Schnorchel (natürlich in Wagenfarbe) mit Regenkappe. Er verhindert unnötige Sorgen bei überraschenden Tauchfahrten und saugt bei staubigen Pisten möglichst wenig Dreck in den Filter. Die Zyklon-Trennung von Luft und Sand sitz bei diesem G-Modell unter dem linken Kotflügel ab Werk.

Später hinzugekommen ist auch die Warn-Elektrowinde mit der dazu extra für den G passenden Windenstoßstange mit Ausschnitten für die Nebelscheinwerfer. Für die Umrüstung auf die Winde sollte man 2 Tage Planen. Einen Tag davon ist der G dann nicht spontan Fahrbereit. Die Stosstange hängt zwar nur an 4 Schrauben, aber der Elektroanschluß bedarf einer gewissen Sorgfalt (obwohl das Kabel vorbereitet hinter dem Unterfahrschutz wartet), und auch der Umbau der Nebelscheinwerfer ist nicht ganz einfach, insbesondere, wenn man Wert auf die Wasserdichtigkeit legt. Seilprüfung und Pflege, Funktionsprüfung und Seilsortierung auf der Trommel brauchen ihre Zeit. Der Unterfahrschutz ist doppelt vorhanden, die gestresste Version wird bei der Windenmontage angebracht.

Zubehör :
  • 2 Sandbleche (Aluminium)
  • 1 Sandschaufel
  • 1 großer Hi-Lift (Halterungen zum Transport an der Heckstoßstange sind vorhanden.)
  • Gepäckraumabdeckung für den "Normalbetrieb"
  • Schneeketten (ca. 10 km Laufleistung)
  • Federn und Stoßdämpfer des Standardfahrwerkes
  • Hitzeschutzschilde der Auspuffanlage (alt, aber angesichts der Teilepreise lohnt das Aufarbeiten bei Bedarf)
  • Türgriff mit Schloss passend zur Schließanlage.
  • Komplette Blinklichter vorn re. + li. neu (die Originale zeigen Risse im Plexiglas und die Reflektoren lassen nach)
  • Dichtungen, Stehbolzen, Spezialteile.......
  • Teilkataloge Bilder und elektronischer Ersatzteilkatalog auf CD
  • Umfangreiche Reparaturanleitung.

Zur Abholung empfiehlt sich, einen Anhänger mitzuführen (geschlossen und mit 1,60 x 2,00 m Ladefläche, Zurrgurten und Möbeldecken) um Innenausstattung, Außenaufbauten und Räder wegzubekommen.

Für nur 40.000,00 €.

Kontakt: offroad-g-350@freenet.de

Tel.: 0176 91537477

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